Referent:innen
Foto: Handelskammer Hamburg
Eva-Maria Sommer ist seit März 2022 Direktorin der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH). Seit Dezember 2025 ist sie zudem Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Sommer begleitet seit 19 Jahren die medienpolitische Entwicklung in Deutschland und Europa. Neben Stationen bei der Medienaufsicht war sie auch für Medien- und Telekommunikationsunternehmen im In- und Ausland tätig.
Ihre bisherigen Positionen im Überblick:
- 2018-2022 Pressesprecherin und Leiterin der Stabsstelle für Strategie und Kommunikation, Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), Stuttgart
- 2015-2018 Senior Manager Content and Consumer Services, Vodafone Group, London
- 2011-2014 Referentin Medienpolitik, Mediengruppe RTL Deutschland, Köln
- 2007-2011 Juristische Referentin, Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), Stuttgart
- 2000-2007 Jurastudium und Referendariat, Heidelberg
Foto: Julia Petersen
Prof. Dr. Wolfgang Schulz ist Direktor des Leibniz-Instituts für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI) und hat die Universitätsprofessur „Medienrecht und Öffentliches Recht einschließlich ihrer theoretischen Grundlagen“ an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg inne. Im Februar 2012 wurde er zudem als Direktor des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft (HIIG) in Berlin berufen. Wolfgang Schulz forscht zu Fragen des Kommunikationsverfassungsrechts, des Medienrechts und der Internet Governance (Schwerpunkt Intermediäre), zu rechtlichen Problemen algorithmischen Entscheidens und der Ethik der Digitalisierung. Er arbeitet häufig an der Schnittstelle von Rechtswissenschaft zu anderen Disziplinen wie der Kommunikationswissenschaft und der Informatik und mit einem Fokus auf die Dimension des Wissens. Der funktionale Vergleich unterschiedlicher nationaler Ansätze wird von ihm zur Problemlösung fruchtbar gemacht. Eine wesentliche Rolle spielt bei seiner Arbeit der Transfer in die Politik auf allen Ebenen (Land, Bund, EU, Europarat, UNESCO).
Foto: David Ausserhofer
Dr. Wiebke Loosen
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Dr. Tim Schatto-Eckrodt
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Prof. Dr. Tilo Böhmann, Universität Hamburg
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Prof. Dr. Jan Oster, LL.M. (Berkeley), studierte von 1998 bis 2003 Oster Rechtswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (erstes juristisches Staatsexamen). Nach dem Referendariat im Oberlandesgerichtsbezirk Koblenz legte er 2005 sein zweites juristisches Staatsexamen ab. In den Jahren 2006 und 2007 studierte er an der University of California Berkeley School of Law und erwarb den Abschluss eines Master of Laws (LL.M.).
Von 2003 bis 2009 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dort wurde er 2009 zum Dr. iur. promoviert. Von 2009 bis 2013 war er der DAAD Lecturer in Law am King’s College London und von 2014 bis 2022 Assistant Professor für EU Law and Institutions an der Universität Leiden. Von 2009 bis 2021 war er zudem selbstständiger Rechtsanwalt. 2018 habilitierte er sich an der Philipps-Universität Marburg bei Georgios Gounalakis.
Seit 2022 ist er Inhaber der Professur für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht, Medienrecht, Daten- und Digitalisierungsrecht an der Universität Osnabrück. Er ist dort Studiendekan und geschäftsführender Direktor des Instituts für Unternehmens- und Wirtschaftsrecht.
Oster ist Gastprofessor für Internationales und Vergleichendes Medienrecht an der Universität Luxemburg und hat einen Lehrauftrag für Urheber- und Medienrecht, IT-Recht und den Gewerblichen Rechtsschutz bei der Rechtsanwaltskammer Koblenz inne. Oster forscht zu Rechtsfragen der Digitalisierung, insbesondere dem Recht der Künstlichen Intelligenz, zum Daten- und Informationsrecht sowie zum Medienrecht.
Foto: Das Atelier, Mainz
Dr. Christian Heise ist Präsident & Geschäftsführer der Hamburg Media School.
Zuvor war er bei Google als Head of Business Development & Partnerships (News) für Zentral- und Osteuropa tätig und verantwortete gemeinsam mit einem Team die Entwicklung innovativer Nachrichtenprodukte und -strategien. Darüber hinaus unterstützte er den Aufbau des europäischen Digital News Innovation Fund (DNI), der zahlreiche Innovationsprojekte im digitalen Nachrichtensektor förderte. Nach verschiedenen Positionen in der deutschen Verlagslandschaft – unter anderem bei DIE ZEIT und dpa – wechselte er nach Abschluss seines Promotionsstudiums an der Leuphana Universität im Jahr 2015 zu Google und von dort 2025 zur Hamburg Media School.
Er studierte Politikwissenschaft an der Universität Potsdam und promovierte am Centre for Digital Cultures der Leuphana Universität Lüneburg zum Thema „Open Science“. Darüber hinaus war er als Experte in verschiedenen Ausschüssen und Kommissionen tätig, unter anderem für Anhörungen des Bundestags zur digitalen Agenda, Open Data und digitaler Unterstützung für Geflüchtete. Zudem leitete er verschiedene digitale zivilgesellschaftliche Organisationen und engagiert sich vielfältig ehrenamtlich.
Foto: Hamburg Media School
Dennis Kaben ist seit 2006 in der Rechtsabteilung der Google Germany GmbH in Hamburg tätig und leitet diese.
Herr Kaben (früher Schultz) studierte von 1992 bis 1998 Rechtswissenschaften in Hamburg, Göttingen und Paris. Anschließend absolvierte er den Masterstudiengang der University of Cape Town in Südafrika und war von 1999 bis 2001 Referendar in Hamburg.
Von 2001 bis 2006 arbeitete Herr Kaben im Grünen Bereich der Wirtschaftskanzlei CMS Hasche Sigle in Hamburg.
Foto: Google
Cordula Schmitz ist Absolventin der Axel Springer Akademie. Anschließend folgten verschiedene Stationen bei WELT sowie im unternehmenseigenen Inkubator von Axel Springer. Danach wechselte sie zu Gruner + Jahr als stellvertretende Redaktionsleiterin für Brigitte Digital und Barbara Digital. Es folgte die Position der stellvertretenden Chefredakteurin von stern.de.
2021 ging sie zur FUNKE Mediengruppe und stieg beim Hamburger Abendblatt ein, wo sie seit dem 1. April als Chefredakteurin Digital tätig ist und zusätzlich die Funktion der stellvertretenden Chefredakteurin Editorial Strategy verantwortet.
Foto: Andrea Heinsohn
Svea Eckert arbeitet seit mehr als fünfzehn Jahren als freiberufliche investigativ Journalistin, vor allem für den NDR und die ARD. Ihr Fokus liegt auf neuen Technologien: Privacy, Hacking und IT-Security. Sie verwendet datenjournalistische Techniken und ist Spezialistin für Social Engineering.
Sie ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Journalistenpreis, dem Helmut-Schmidt Preis und dem Preis für „Surveillance Studies. Sie ist Co-Host des Podcasts „They Talk Tech“, hat ein Sachbuch veröffentlicht und spricht regelmäßig auf großen Hackerkonferenzen, wie der Defcon und dem CCC.
Aktuell forscht sie am Leibniz-Institut für Medienforschung, Hans-Bredow Institut als Mercator Fellow zu KI und Journalismus.
Foto: Lutz Westphal