Digitale Transformation lokaler und regionaler Medien in Schleswig-Holstein
Stand, Herausforderungen und Bedarfe für eine erfolgreiche digitale Transformation regional- und lokaljournalistischer Angebote
Die von der MA HSH beauftragte Studie zeigt, welche strukturelle Unterstützung lokale und regionale Medien bei der digitalen Transformation benötigen. Als zentrale Handlungsfelder identifiziert sie Vernetzung, Qualifizierung, Innovationsförderung, Nachwuchssicherung, gemeinsam nutzbare Ressourcen und kooperative Medienplattformen.
Die Studie wurde 2026 im Rahmen des Lokaljournalismus-Kongresses vorgestellt.
Digitale Transformation lokaler und regionaler Medien in SH
Mediengewichtungsstudie 2020-I
Länderbericht Schleswig-Holstein
Gewichtungsstudie zur Relevanz der Medien für die lokale Meinungsbildung in Deutschland
Die Studie liefert die Gewichtungsfaktoren zur Relevanz der Medien(gattungen) für die Meinungsbildung in Deutschland, gibt Auskunft über die Bedeutung der sogenannten Intermediäre für die Meinungsbildung und ermittelt die Relevanz der Medien(gattungen) und Intermediäre für lokale Meinungsbildung.
Sie wurde beauftragt und 2020 herausgegeben von der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM). Sie ist Grundlage des MedienVielfaltsMonitors.
Mediengewichtungsstudie 2020 - I _ Länderbericht Schleswig-Holstein
MA HSH-Gutachten
"Transparenz bei Medienintermediären"
Neues Rechtsgutachten analysiert Transparenzvorschriften für Medienintermediäre
Suchmaschinen und Soziale Netzwerke wie Google und Facebook nehmen über die Selektion, Anordnung und Präsentation von Inhalten in Suchergebnislisten und Newsfeeds Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung. Mit einem neuen Medienstaatsvertrag sollen sogenannte Medienintermediäre daher einer Meinungsvielfaltsregulierung unterstellt werden, die durch die Medienanstalten beaufsichtigt wird. Dies ist ein europaweit einmaliger Ansatz.
Die geplante Regulierung umfasst neben einem Diskriminierungsverbot vor allem die Verpflichtung der Anbieter zu mehr Transparenz. Medienintermediäre sollen für den Nutzer verständlich und leicht auffindbar darlegen, aufgrund welcher Kriterien die Sortierung von Inhalten erfolgt.
Im Auftrag der MA HSH hat Prof. Dr. Rolf Schwartmann von der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht dieses Rechtsgutachten erstellt. Damit liegt erstmals ein Gutachten vor, das sich im Detail mit den medienregulatorischen Fragen im Hinblick auf Transparenzvorgaben für Medienintermediäre unter Zugrundelegung des neuen Medienstaatsvertrags beschäftigt.
Das Gutachten ist im Januar 2020 im Vistas Verlag erschienen.
MA HSH-Gutachten "Transparenz bei Medienintermediären"
MA HSH-Gutachten "Transparenz bei Medienintermediären" - Zusammenfassung -
MA HSH-Auswertung
Transparenzberichte nach NetzDG
Anlässlich der Diskussion über die Wirksamkeit des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) hat die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) eine umfassende Auswertung der bislang herausgegebenen Transparenzberichte von Facebook, YouTube und Twitter veröffentlicht. In dieser evaluiert sie die Beschwerdezahlen, die Löschquoten und Löschgründe und bewertet die vorhandenen Meldesysteme der Sozialen Netzwerke.
Sie kommt dabei zu dem Ergebnis, dass sich seit Inkrafttreten des NetzDG zwar die Löschgeschwindigkeit von gemeldeten rechtswidrigen Inhalten erhöht hat, die Quote berechtigter Löschungen jedoch insgesamt noch gering ausfällt. Dies gilt in besonderem Maße für Inhalte, die nicht von offiziellen Beschwerdestellen, sondern von Nutzern gemeldet wurden. Für ein effektives Vorgehen gegen Hetze, Hassrede und andere strafbare Inhalte besteht zudem ein dringender Verbesserungsbedarf bei den Meldesystemen.
Große Soziale Netzwerke wie Facebook, YouTube und Twitter sind seit Oktober 2017 nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) dazu verpflichtet, gemeldete rechtswidrige Inhalte innerhalb festgelegter Fristen zu sperren oder zu löschen. Dazu gehören Hetze und Hassrede wie etwa volksverhetzende, beleidigende oder verleumderische Äußerungen. Die Sozialen Netzwerke müssen zudem in sogenannten Transparenzberichten halbjährlich die Anzahl von Beschwerden und ihren Umgang mit den gemeldeten Inhalten öffentlich darlegen.
Die Auswertung wurde 2019 veröffentlicht.
MA HSH-Auswertung der Transparenzberichte nach NetzDG
Medienkompetenz-Expertisen
DIe folgenden drei Expertisen zum Stellenwert schulischer und frühkindlicher Medienkompetenzförderung in Hamburg und Schleswig-Holstein wurden von Prof. Dr. Rudolf Kammerl erarbeitet und von der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) herausgegeben.
Schein & Sein - Inszenierte Wirklichkeit in Reality-TV & Web 2.0 - Eine Handreichung für den Unterricht
Reality-TV ist aktuell, kein Tag vergeht ohne entsprechende Zeitungsartikel und Onlinenews: Was ist gestern beim Supertalent passiert? Wer singt morgen um den Titel Superstar 2012? Und wer verweigert seine nächste Kakerlaken-Prüfung im Dschungelcamp?
Genauso aktuell, zumindest für Kinder und Jugendliche, sind die neuesten Gerüchte, Freundschaftsanfragen und Partyfotos in ihren bevorzugten Sozialen Netzwerken oder die schnelle Hausaufgabenhilfe im Netz.
Ob Reality-TV oder Web 2.0, in beiden Fällen ist Urteilsvermögen gefragt. Die Handreichung „Schein & Sein – Inszenierte Wirklichkeiten in Reality-TV & Web 2.0“ unterstützt Lehrkräfte dabei, Schülern der Sekundarstufe I die notwendige Orientierungs- und Bewertungskompetenz zu vermitteln, und enthält anschaulich aufbereitetes Wissen über mediale Wirkungen und Zusammenhänge.
"Schein & Sein" besteht aus sieben Modulen sowie Ein- und Zusammenführung. Inhaltliche Schwerpunkte sind Faszination und Hintergründe von Reality-TV, Casting-Shows, Scripted Reality, Gerichtsshows, und Web 2.0.
EIne DVD entält Arbeitsblätter, Kopiervorlagen sowie Sendungsmitschnitte und Interviews. Sie wird durch das Online-Profilspiel „Schein & Sein Network“ ergänzt.
Die Module können Sie unten als PDF-Dateien herunterladen. Printausgaben der Handreichung, die DVD und das Online-Profilspiel können wir leider nicht mehr bereitstellen.
"Schein & Sein" wurde 2011 veröffentlicht.
Download Modul 1