IPTV

Immer mehr Haushalte in Deutschland verfügen über einen breitbandigen Internetzugang. Dabei handelt es sich zumeist über einen Zugang via DSL (Digital Subscriber Line). Nach aktuellen Daten von BitKOM verfügen schon heute mehr als 27 Prozent aller Haushalte in Deutschland über einen breitbandigen Internetzugang via DSL.

Damit entwickelt sich eine Infrastruktur, die unter dem Kürzel IPTV (= Fernsehen über das Internetprotokoll) als weiterer Übertragungsweg neben das herkömmliche Kabelnetz, den Satelliten und die Antenne tritt.

Marktforschungsunternehmen rechnen bis zum Jahr 2010 mit bis zu 3 Mio. Nutzern und Umsätzen von bis zu 400 Mio. Euro.

Allerdings gibt es verschiedene Realisierungs- und Angebotsformen von IPTV, die sowohl technisch als auch inhaltlich auseinander zu halten sind:

  1. IPTV = Fernsehen über eine DSL-Verbindung, bei dem das herkömmliche Fernsehgerät als Bildschirm dient. Bei diesem Angebot kommen die Fernsehprogramme über die DSL-Leitung ins Haus und werden mittels einer Set-Top-Box decodiert, sonst ändert sich wenig.
    In Ländern wie Großbritannien, Frankreich oder Italien gibt es IPTV schon seit längerer Zeit. In Deutschland sind bisher drei Provider mit IPTV-Angeboten am Markt, allerdings erst seit wenigen Monaten. Es handelt sich dabei um die Angebote T-Home, Alice Home und maxdome.
  2. IPTV = Fernsehen via Internet (Internet TV oder Web TV), bei dem der PC oder das Notebook das Ausgabegerät der Videostreams ist. Fernsehangebote werden hier über das Internet verbreitet und sind zumeist über Internetportale ansteuerbar. Allein das deutschsprachige IPTV-Angebot umfasst derzeit ca. 400 Programme. Übersichten bieten die Portale www.global-itv.com und www.3w-tv.com.

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