Erfolgreiche Partnerschaft Hamburg und Schleswig-Holstein profitieren von Zusammenarbeit
Hamburg/Norderstedt, den 19. Juni 2009 – Im Rahmen des zweiten Parlamentarischen Abends, der gestern in Kiel stattfand, zogen die Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) auch im dritten Jahr nach der Fusion der Filmförderung und der Landesmedienanstalten beider Länder positive Bilanz. Die nunmehr zweijährige länderübergreifende Zusammenarbeit habe sich in den Feldern Medien und Film bewährt und als erfolgreich erwiesen.
Der Vorsitzende des Medienrats der MA HSH, Jörg Howe, blickte auf eine Vielzahl an erfolgreich angeschobenen und realisierten Projekten zurück: „Neben zahlreichen Zulassungen und Zulassungsverlängerungen im Fernseh- und Hörfunkbereich konnte sich die MA HSH unter anderem auch in den zukunftsweisenden Bereichen des Jugendmedienschutzes und der künftigen Werberegulierung in die medienpolitische Diskussion einbringen.“ In seinem Statement betonte er außerdem, dass es Aufgabe der MA HSH sei, den öffentlichen Diskurs über Programmqualität voranzutreiben. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Zahl problematischer Sendeformate im deutschen Fernsehen mahnte er die ethische Verantwortung der privaten Programmveranstalter an. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei die Versuchung sicher besonders ausgeprägt, die Grenzen der Rundfunkfreiheit im Interesse der Einschaltquote bis zum Letzten auszureizen. Dennoch müssten die Sender darauf achten, ihren Rang als Leitmedium in einer demokratischen Gesellschaft nicht aufs Spiel zu setzen. Howe weiter: „Auch wenn viele Inhalte keine konkreten Rechtsverletzungen darstellen, so werden doch Toleranzgrenzen einiger Zuschauer überschritten. Damit tragen die Programme zu einem Verlust gesamtgesellschaftlicher Werte bei und drohen massiv an Glaubwürdigkeit zu verlieren.“
Eva Hubert, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, betonte die guten Kooperationsmöglichkeiten von FFHSH und MA HSH auf dem Gebiet der „Medienkompetenz“: „Wir freuen uns über zahlreiche Synergien bei dieser Aufgabe, denn alle gesellschaftlichen Kräfte und Institutionen stehen in der Verant-wortung, Kindern und Jugendlichen die Methoden für eine gründliche Beurteilung und bedachtsame Nutzung aller verfügbaren Medien an die Hand zu geben.“ Auch zu den Entwicklungen Hamburgs und Schleswig-Holsteins als Film- und Fernsehstandort zieht Hubert eine positive Zwischenbilanz: „Unsere Prognose hat sich bestätigt: Die Dreharbeiten geförderter Filme in Hamburg, vor allem aber in Schleswig-Holstein sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Das ist sicherlich ein Ergebnis der Fusion der Filmförderungen in Hamburg und Schleswig-Holstein. Für einen gemeinsamen Film- und Fernsehstandort bietet der Norden eine exzellente Infrastruktur, wunderbare vielseitige Drehorte und Filmschaffende in allen kreativen Bereichen“, so Hubert.
Angehängt finden Sie ein Foto aller Redner:
v.l.n.r.:
Eva Hubert, Geschäftsführerin der FFHSH
Thomas Fuchs, Direktor der MA HSH
Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein
Dr. Nikolas Hill, Staatsrat der Behörde für Kultur, Sport und Medien
Jörg Howe, Vorsitzender des Medienrats der MA HSH
Weiteres Bildmaterial steht auf Anfrage zur Verfügung.
Bei Fragen zu dieser Pressemeldung wenden Sie sich bitte an die Medienanstalt Hamburg / Schles-wig-Holstein (MA HSH), Leslie Middelmann, Telefon 040 / 36 90 05-23, E-Mail middelmann@ma-hsh.de oder an die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH, Helen Peetzen, Telefon 040 / 398 37-16, E-Mail peetzen@ffhsh.de. Weitere Informationen über die MA HSH sind unter www.ma-hsh.de, weitere Informationen über die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein unter www.ffhsh.de verfügbar.
